SCHILDDRÜSENKRANKHEITEN ORIENTIERTE NATURMEDIZIN AUS WILDWACHSENDEN PFLANZEN

Lycopodium clavatum

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Lycopodium clavatum – Bärlapp

Bärlapp ist ein Gebirgsmoos, das kolbenartige Fruchtstände hat. Die Heilpflanze wird bereits seit dem Mit­telalter als harntreibendes Mittel angewendet und kam auch schon damals bei Gicht, Wunden und Ekzemen zum Einsatz. Homöopathisch zählt Lycopodium clavatum zu den wichtigen Konstitutionsmitteln. Es wird vielseitig eingesetzt und ist vor allem bei Verdauungsbeschwerden, Schwäche und Beschwerden an harnas­soziierten Organen hilfreich. Der Lycopodium-clavatum-Typ, der häufig Schwächen bei den Verdauungsorganen und der Leber hat, liebt die Gesellschaft bei Hochstimmung ebenso wie er bei Missstimmungen die Einsamkeit sucht. Es handelt sich um einen machtaffinen Typ, der mit überschwänglicher Freude auf Dankbarkeit reagiert, allerdings auch rasch das Selbstvertrauen verliert und kaum Widerspruch erträgt. Er hat Angst zusammenzubrechen und Stress nicht bewältigen zu können. Fremde Situationen sind diesem Typ unangenehm. Die Außenwirkung des Lycopodium-Typ ist auffällig überheblich und dominant. Die unsichere Seite zeigt sich nach außen hin kaum. Heftige Wutanfälle sind bei diesem eigentlich beherrscht und konservativ auftretenden Typen ebenso gängig.

ANWENDUNGSGEBIETE

Atemwegsentzündungen
Ängste
Bettnässen
Blasenschwäche
Blähungen
Erbrechen
Erschöpfung
Fußschweiß
Gallenkolik
Gallenschwäche
Gallensteinen
Gerstenkorn
Gicht
Haarausfall
Halsentzündung
Harnsäure Diathese
Hauterkrankungen
Hämorrhoiden
Heißhunger
Herpes
Husten
chronische Gastritis
chronische Hepatopathie
chronische rheumatische Leiden
chronische Tonsillitis
chronischer Rachenkatarrh
Impotenz
Kopfschmerzen
Lampenfieber
Lymphatismus
Magenschmerzen
Meteorismus bei Leberleiden
Migräne
Müdigkeit
Nervosität
Nierenschwäche
Nierensteine
Obstipation bei Leberleiden
Prämenstruelles Syndrom
Prüfungsangst
Reizbarkeit
Rückenschmerzen
Schlaflosigkeit
schlechtes Gedächtnis
Schulangst
Schuppenflechte
Sodbrennen
Sodbrennen in der Schwangerschaft
Tinnitus
trockene Augen
Ulcus cruris bei Leberleiden
Unsicherheit
Verdauungsprobleme durch Kohlehydraten
Verdauungsstörungen
vergrößerte Prostata
Verhaltensstörungen
Versagensängste
Verstimmungszustände
Verstopfung
Völlegefühl

PHÄNOTYP : Passt vor allem zu Menschen mit hoher Stirn, die sie häufig runzeln. Auch passt es besonders bei Menschen mit schlechtem Gedächtnis vor allem für Namen, vorzeitiger Ergrauung und Alterung, vor allem sichtbar durch Altersflecke.

HÄUFIGKEIT : häufig eingesetztes Konstitutionsmittel

SUBSTANZART : Heilpflanze

GÄNGIGE POTENZEN : D6 bis D12

– SCHLIMMER : Beengende Kleidung, morgens, nachmittags, stickige Räume, voller Magen, Vollmond, Milch, Wein, liegen auf der schmerzhafter Seite, extreme Hitze und Kälte, kalte Getränke, geistige Arbeit

+ BESSER : Warmes Essen, Bewegung, sich entkleiden, nachts, Aktivität, Bewegung, frische Luft

 

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